What's it about?

Die kompletten Aufzeichnungen über mein Abenteuer NEUSEELAND.
Lest selbst, ich weiß auch noch nicht, wie's ausgeht! :)

Donnerstag, 27. Januar 2011

Welcome to New Zealand

So. Endlich also mein erster Eintrag in diesen schönen Blog. Ich weiß, ihr wartet schon alle völlig gespannt darauf. ;)
Ich bin also gestern, zur Kiwi Zeit so gegen ein Uhr Nachmittags in Auckland angekommen. Völlig durch den Wind und alle Zeiten geschleudert. Im Flieger von Frankfurt nach Singapur hatten zwei etwas breitere Herren neben mir Platz genommen, ich saß also völlig eingequetscht auf meinem viertel Quadratmeter Stuhl und versuchte verzweifelt die höllischen Schmerzen in meinen Beinen über elf Stunden und zwanzig Minuten zu lindern. Dann Singapur Airport. Das war schon cool. Da lief die ganze Zeit eine entspannende Musik, die ich wirklich gut gebrauchen konnte, nachdem ich mit langer Hose, zwei Sweatshirts, einer Jacke und meinem Skianorak plötzlich bei 30°C in einem etwas zu großem Flughafen verwirrt herum lief. Während ich in der Schlange zur Sicherheitskontrolle stand redeten auf ein Mal gleich zwei Neuseeländer mit mir, woher ich denn käme, ach, ich wolle in Neuseeland zur Schule gehen, wie schön. Der Flug war weitaus angenehmer und dauerte nur neun Stunden. Es gab ständig Wasser, breitere Sitze und einen eigenen Fehrnseher mit einer riesigen Auswahl an Filmen und Serien.
Aber irgendwann war es dann so weit, ich war halb um die Welt geflogen. Mein ganzer Körper war total zerknauscht und ich taumelte mehr oder weniger durch die Arrival Halle am Flughafen. Erst mal Passkontrolle. Netter Zollbeamter: „Welcome to New Zealand, Miss.... Steward.“ Na ja. Das hier keiner meinen Namen aussprechen werden kann, dachte ich mir ja schon. Dann Koffer Abholen. Kam zu meiner Überraschung auch gleich, nur etwas verstaubt. Woher das kam weiß ich jetzt auch nicht, aber die sollten mal ihren Gepäckraum im Flieger säubern.
Dann nochmal durch eine Zollkontrolle, das nehmen die Kiwis ziemlich ernst. Ich habe ein riesiges Blatt mit sämtlichen Bestimmungen bekommen, wo drauf stand, ich dürfte keine Wanderschuhe mit Erde dran einführen oder zum Beispiel in den letzten 30 Tagen Kontakt mit Tieren (außer Hunden und Katzen) gehabt haben oder einen Wald besucht haben. Ich habe also brav zu allem „No, Sir.“ gesagt und man winkte mich zu „Nothing to declear“. Heißt aber nicht, dass man jetzt durch ist, nein, nein, nein. Jetzt werden erst Mal sämtliche Koffer geröntgt. „Miss... Jane.“, begann die Zollbeamte, die wohl die fünfte war, die an diesem Flughafen meinen Pass kontrollierte. „Oh. German.“ Sie guckte vergnügt. „Do you have any... Gummybears with you?“ Ich starrte sie etwas verblüfft an. „Gummybears?“ „Yes, that brand... Harbo... or something.“ Ich war immer noch etwas ratlos. „Haribo?“ „Yes, exactly!“ Sie lachte auf. „Ummm... no. None that I know of.“ „Oh. Okay.“ und ich wurde zum Röntgen geschickt. Ich erfuhr später, dass Deutsche wohl in Neuseeland als die Gummibär-Lieferanten bekannt waren und sie anscheinend ständig welche im Gepäck hatten.
Endlich war ich ohne irgendwelche Schwierigkeiten durch den Zoll durch und durfte Neuseeland betreten.
Kaum war ich aus der Tür raus sah ich meine Gastfamilie schon, Gena und Georgia.
Wir gingen gemeinsam zum Auto, während Gena und ich fröhlich plauderten und Georgia keinen Ton sagte, was mich zu nächst vermuten ließ, sie sei ein sehr ruhiges Kind. Ich sollte noch Lügen gestraft werden.
Als der 20 Kilo Koffer und Handgepäck im Kofferraum verladen waren versuchte ich natürlich erst fröhlich auf der rechten Seite ein zu steigen, als plötzlich ein Lenkrad vor meiner Nase war. Oh ja. Links-Fahrer. Und das Lenkrad ist auf der rechten Seite. Wird mir wohl noch öfters passieren. :)
Wir fuhren etwa eine Stunde von Auckland nach Whangaparaoa, Gena zeigte mir einiges und wir unterhielten uns über Schuluniformen, Asiaten und München.
Georgia sagte immer noch nichts. Nicht mal, als ich sie fragte in welche Klasse sie ginge. Sie blieb eisern stumm.
Als wir dann beim Haus ankamen war alle Müdigkeiten auf einmal fort. Bilder folgen noch... Eine riesige Fensterfront von der man das Meer sehen kann. Wir sind auf einer kleinen Anhöhe und gucken so zu sagen ins Tal. Ich wurde recht neutral von einem kleinen Hund, drei Katzen und einer Art Papagai oder sowas begrüßt, der mir aber gerade eben in den Finger gebissen hat, zum Dank dafür, dass ich ihm eine Erdnuss gab. Blöder Vogel. ;)
Ich wurde in mein Zimmer im Erdgeschoss geführt. (Die Wohnräume sind im ersten Stock, dass ist hier meistens so. Auch in USA oder Kanada glaub ich machen die das oft so.)
Dann erst mal Auspacken und ein bisschen Entspannen. Ich habe ein eigenes Bad und breitet mich dort erst mal mit sämtlichem Waschzeug aus.
Am Abend gab es Macaroni & Cheese, von dem ich hätte tonnenweise essen könne. Plötzliche taute Georgia auf und plapperte in einer Tour, saß auf meinem Schoß während wir Fern guckten und nannte mich nach knapp drei Stunden ihre „big sis.“ :D
Mit dem Akzent habe ich ab und zu noch meine Probleme, zum Beispiel klingt „phone“ und „father“ in dieser Sprache irgendwie komplett gleich und ich wunderte mich ziemlich, als man mich fragt ob mein „father“ bzw, was eigentlich gemeint war, „phone“ funktioniert. Ich antworte natürlich. „What... ?He worked just fine... but not anymore, because he's retired.“ xD
Mein Name bereit wie gesagt den Meisten Schwierigkeiten. Ausgesprochen werde ich eigentlich nur Jana, also Tschäna. Weil sonst müsste man mich doch mit Y schreiben, oder? ;)
Mit dem Fluchen muss ich mich hier äußerst zurück halten. Wie oft sagt man nicht doch „Shit“ oder noch schlimmer „fuck“... sollte man unterlassen, wenn sechs-jährige Kinder im Haus wohenen... Des weiteren habe ich natürlich aufmerksam Werbung geguckt und zu meiner Unterhaltung trug dann schließlich Katy Perry bei, die in Neuseeland eine ca. 3 Minütige Werbung für Anti-Pickel Produkte macht, in der ungefähr sieben Fotos von ihr mit und acht ohne Hautunreinheiten gezeigt werden und sie fröhlich in die Kamera quakt wie toll ihr Leben jetzt mit diesem neuen Produkt ist. xD
Also. Alles in allem ziemlich schöner Anfang. Bin um sieben Uhr abends allerdings völlig kollabiert und auf der Couch eingeschlafen.

1 Kommentar:

  1. Heyyy ha erster Eintrag !! Supii Blog ich freu mich schon mit dir zu skypen meine neue "sis" ist auch gut angekommen und auch gleichkam auf der Couch eingepennt naja Wunsch dir alles gute ubd genies die Zeit mit den "Kiwis" que Te preocupe take Care
    Tameleon

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